
Die
grödner Wanderwege...
Von
St. Ulrich aus:
ANNATAL:
Von der Talstation der Seceda-Umlaufbahn, nach der Holzbrücke
am Annabach vorbei - leicht ansteigend (ca. 3o Min.). Am Talabschluß
liegt die gemütliche Jausenstation "Annatal".
LUIS TRENKER PROMENADE: Ausgangspunkt ist die Ostseite
der Pfarrkirche. Nach Belieben taleinwärts bis St. Christina
(3,5 km) oder bis Wolkenstein (ca. 8 km) - eben und sonnig.
ST. JAKOB (Weiler ober St. Ulrich): Von der Pfarrkirche
auf dem Fahrweg 4o Min. ansteigend. Auf Halbweg Restaurant Cafe
Stua Catores. Vom Hotel Ansitz Jakoberhof führt ein Weg zum
äußerst idyllisch gelegenen historischen Waldkirchlein
St. Jakob mit Fresken aus dem 13. Jh. Rückweg evtl. über
St. Christina mit wunderschönem Ausblick auf Langkofel und
Sella.
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Serpentinenweg COL DE FLAM: 20 Min. ansteigend. Ausgangspunkt:
Pfarrkirche-Sacunweg. Hier wurde für das Heilige Jahr 2ooo
ein "Weg des Dialogs" errichtet. Vier künstlerisch
gestaltete Symbole sowie Schriftsteine aus Porphyr und Schriftpaletten
sollen zur Meditation anregen.
WALDRAND:
Vom öffentlichen Hallenbad ostwärts über Minert
nach Soplases und St. Christina oder ab Minert zurück den Waldrand
entlang, am Restaurant Waldrand vorbei bis zum Hotel Ronce und zur
Pension Pradell mit schönem Blick auf St. Ulrich. Eventuell
Waldspazierweg bis nach Runggaditsch (1 Std.).
Nach
St. Peter auf dem POSTSTEIG (3 Std.). Ausgangspunkt: Str.
Mureda oder Nevel.
CRINIASTEIG:
Dieser Promenadenweg zweigt an bezeichneter Stelle von dem an
der Talstation der Secedabahn beginnenden Annatalweg rechts ab.
Er durchquert eine Wiese, um in leichtem Anstieg die Waldschulter
vom Col de Flam zu erreichen. Auf der Sonnenseite erreicht man über
einen zweiten Promenadenweg die Pfarrkirche (1 Std.).
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Von
St. Christina aus:
RUNDGANG PLESDINAZ: Nördlich des Gasthofes Uridl beginnt
der steile Weg nach Uleta; nach 1oo m führt rechts ein ebener
Weg zur Pension Bellavista. Der Rückweg erfolgt über die
Fahrstraße bis zur Villa Dolomiti und von dort rechts über
die ehemalige Bahntrasse zur Kirche (1-1/2 Std.).
Der Weg nach ST. ULRICH führt nach dem Friedhof Richtung
Soplases; beim Lebensmittelgeschäft Comploj führt der Weg
über die Staatsstraße, dann nach links; nach dem Haus Mulin
d'Odun überquert man den Bach, um rechts den wenig befahrenen
Weg nach St. Ulrich zu nehmen (1-1/2. Std.; auch im Winter). Alternative:
Beim Lebensmittelgeschäft Comploj die Hauptstra8e entlang und
nach 13o m auf der Bahntrasse weiter nach St. Ulrich.
Vom Haus Orchidee, gleich oberhalb der Kirche, führt ein Kreuzweg
über COL DA MESSA zum Ortsteil Plesdinaz. Die 14 Stationen
des Kreuzweges wurden von einheimischen Bildhauern in Bronze angefertigt
und aufgestellt. Eröffnet und eingeweiht wurde der Kreuzweg im
September 1998. Beschreibende Broschüre in der Kirche oder im
Tourismusverein erhältlich.
Ein schöner Rundgang mit herrlichem Ausblick auf Langkofel und
Sella - führt nach ST. JAKOB. Start am Kirchplatz, dann
über Uleta nach St. Jakob (2-2 / Std.; auch im Winter geeignet).
Rückweg evtl. über Soplases St. Christina.
Nach WOLKENSTEIN: Hinter dem Hotel Wolkenstein, oberhalb des
Dossesplatzes, führt ein Weg bis zum Hotel Oswald; von dort über
La Selva, Ciaslat und Monte Pana wieder zurück nach St. Christina.
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In
St. Christina befindet sich auf der Trasse der früheren Grödner
Bahn heute eine Promenade der einzige PLANETENWEG Südtirols,
Die neun Planeten unseres Sonnensystems (inklusive Mutter Erde)
sind hier in ma8stabsgetreuer Entfernung zueinander angebracht;
Tafeln geben Aufschlu8 über die wichtigsten Daten wie Durchmesser,
Dichte, Entfernung zur Sonne, Anzahl der Monde usw. Die pädagogische
Absicht ist es, dem Besucher die wirklichen "astronomischen"
Ausmaße des Alls vor Augen zu führen (kostenlose Broschüre
im Tourismus- verein erhältlich).
RUNDGANG
WASSERFÄLLE: Von der Talstation des Monte Pana Lifte zweigt
eine Strasse rechts zum Haus Tervela ab und führt dann, eben
falls rechts, durch den Wald bis zum Wasserfall. Bis zur kleinen
Brück verläuft der Rückweg gleich, dann Richtung
Soplases und von dort zu Kirche oder bis zum Hotel Post (1-1/2.
Std. - auch im Winter geeignet).
Von
Wolkenstein aus:
Ins
LANGENTAL: Von der Pfarrkirche aus links die Puezstrasse
ent- lang, dann rechts die Cirstrasse hoch. Links vom Garni Mezdl
beginnt der Weg, der nach etwa 1 km in die Dantercepiesstrasse einmündet.
Bis zum Talende (Pra da Rl) etwa 1-1/2, Std. (auch im Winter geeignet).
"KREUZWEG":
Unterhalb der Stevia-Wände führt dieser Spazierweg, einer
der ältesten in Gröden, durch eine ausnehmend schöne
Landschaft. Er beginnt in der Fraktion "Daunei" und führt
bis zur St. Sylvester Kapelle im Langental (auch im Winter geeignet).
Es ist zugleich ein Kreuzweg mit 14 Stationen, die von einheimischen
Künstlern im Jahre 1983 realisiert worden sind. In Baumstämme
geschnitzt sieht man die einzelnen Stationen der Leidensgeschichte
Christi. Ein Büchlein dazu erhält der Interessierte im
Pfarrhaus von Wolkenstein.
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Ein
steiler Pfad führt vom Ausbildungszentrum der Carabinieri im
Langental links ab zur BURGRUINE WOLKENSTEIN. Dieser Weg
ist auch von der St. Sylvester-Kappelle aus erreichbar. Über
Daunei zurück ins Ortszentrum von Wolkenstein (bedingt auch
im Spätwinter).
Der
BELVEDERE-Spazierweg ("sai uedli") führt vom
Hotel Krone Richtung Umiaufbahn Dantercepies und ab Pension Scoiattolo
rechts in Serpentinen auf den Rücken Piz Ciaslat (15 Min.),
wo eine schöne Aussicht auf den Ort den Wanderer belohnt (im
Winter nicht empfehlenswert).
Über
die BAHNTRASSE der ehemaligen Grödner Bahn führt
ein Spazier- und Wanderweg in einer gemütlichen Stunde bis
nach St. Christina und in einer weiteren Stunde bis nach St. Ulrich.
Man kann aber auch in entgegengesetzter Richtung auf den Spuren
der Grödner Bahn laufen (auch im Winter geeignet).
Vom
Kulturhaus "Oswald von Wolkenstein" nach MONTE PANA:
Links eine Serpentine hoch, dann leicht abfallend bis zur Pension
La Pineta und links durch den Wald zur Fraktion La Selva; von dort
weiter nach Monte Pana (1 ½ Std.; im Winter nicht geeignet).
Ein
TRIMM-DICH-PFAD mit 18 Turngeräten führt vom Kulturhaus
"Oswald von Wolkenstein" zu einem Aussichtspunkt hinauf,
von wo aus der Blick ins Langental die frühere Vergletscherung
des Tales erkennen lä8t. Dauer: etwa 1 Std., wenn man an allen
Geräten die empfohlenen Übungen durchführt (im Winter
ungeeignet). Verlängerung des Spazierweges bis zum Ortsteil
La Selva. Ab der Holzhütte mit Blick auf das Dorf führt
ein neu angelegter Wanderweg bis zum Ciampinoi (2280 m, 1 1/2 Std.).
(Texte: Urlaubsfibel Gröden 2002)
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